Diese Zeiten sind vorbei.
AI kommt nicht mehr, AI ist da. Viele haben Angst davor. Ich nicht: Ich finde,
das sind gerade grossartige Zeiten. Besonders für Frauen.
Ich hatte immer viele Ideen. Aber für die wenigsten gab es einen Markt,
der es gerechtfertigt hätte, ein Produkt programmieren zu lassen. Andere brauchten
einen ganzen Raum voller Leute, um überhaupt loszugehen – und diese Leute waren nicht
immer die ermutigendsten.
Was sich geändert hat
Zum ersten Mal kann ich ein Produkt komplett selber bauen, ohne Entwicklerin zu sein.
Ohne Team, ohne Finanzierungsrunde, ohne Erlaubnis.
Ich möchte, dass mehr Frauen das nutzen. Und ich kann zeigen, dass es funktioniert.
Mein Beleg dafür ist Nourli,
ein Still-Tracker, den ich allein gebaut habe. Nicht aus einer Marktlücke, die ich
recherchiert hätte, sondern aus einer, die ich selber hatte. Entstanden ist sie mit
einem kleinen Kind im Haus.
Möglich war das, weil sich Arbeit heute an Agenten abgeben lässt, sobald klar ist,
was gebaut werden soll. So wurde die Zeit mit einem kleinen Kind – eine der
anspruchsvollsten, die es im Leben einer Frau gibt – zur schaffensstärksten
meines Lebens.
Dafür braucht es kein kleines Kind. Es funktioniert überall, wo die Zeit knapp und die
Idee klar ist. Wie das geht, zeige ich gern.